Schlagwort-Archive: Universität Heidelberg

„Wandel“? – ein Essay zu „Lehrer im Wandel“ von Alexander Kluge

Von Leonie Ahmer

„Sokrates sagt: […] Wenn deine Söhne Füllen oder Kälber wären, ließe sich gegen Lohn ein Wärter für sie finden. Es handelt sich aber um Menschen.“ Mit diesem Plato-Zitat eröffnet Kluges Film und stellt damit bereits jene Frage, um die „Lehrer im Wandel“ kreist: Wie sollen „wir“ „unsere“ Kinder behandeln, von wem sie betreuen lassen?

der Prozess des Lernens setzt Vertrauen voraus


Kluge blendet Bilder ein: Lehrer ab dem 19. Jahrhundert, überfüllte Hallen mit besetzten Schreibtischen, Sokrates, – Hitler mit einem kleinen Jungen. Möglichkeiten, junge Menschen zu versorgen? Zu erziehen? Zu bilden?
Es folgt eine kurze Pause und der mit weißer Schrift vor schwarzem Hintergrund eingeblendete Zwischentitel „Zufriedenheit mit dem Erreichten“. Er suggeriert einen bereits vollzogenen Fortschritt in dem Prozess, der von den gestellten Fragen ausgeht. Was der Zuschauer daraufhin sieht, dürfte ihn wenig überraschen. Szenen aus der Einweihungszeremonie einer Schule: fein gekleidete Männer und einige wenige fein gekleidete Frauen würdigen die Fertigstellung des neuen Gebäudes, Dank gilt den Zuständigen in Politik, Wirtschaft und den Familien der Schülerinnen und Schüler. Schüler spielen Musik, Schülerinnen führen dem ganz in Schwarz und Weiß gekleideten und in perfekt geordneten Stuhlreihen sitzendem Publikum Tänze auf. Das Rednerpult dagegen bleibt eine Domäne der Erwachsenen, der langen Reden und Auflistungen. Bei den gefilmten Rednern lässt sich eine „Zufriedenheit mit dem Erreichten“ feststellen, wie auch beim anwesenden Publikum. Der Zuschauer aber, der durch verschiedene Kamerapositionen über den Vorteil verfügt, die Szene aus verschiedenen Perspektiven und bereits unter einer Fragestellung (Was wurde erreicht? Stellt es mich zufrieden?) beobachten zu können, er bemerkt das Stagnieren des Gezeigten, die große Unvollkommenheit des Erreichten – und verspürt, mit etwas Glück, Unzufriedenheit mit dem, was er als „Erreichtes“ betrachten soll. An diesem Ort, an dem eine „lebendige Schule“ entstehen soll, dominiert die Langeweile. Aller Fokus liegt auf der Einhaltung von Konventionen, jede Aktion ist einstudiertes, inszeniertes Zeremoniell. Und die Schüler scheinen in dieser Veranstaltung mehr als Schauspieler und Musiker mitzuwirken und es ist allzu offensichtlich, dass von Seiten der anwesenden Erwachsenen her kaum etwas anderes erwartet und nicht unbedingt erwünscht ist. „Erreicht“ zu sein scheint eine „Bändigung“ junger Menschen, eine passive Rolle der Jugendlichen in der versammelten Gemeinschaft, eine allgegenwärtige Höflichkeit, die Eigeninitiative und Kreativität, Diskussion und Kritik außen vor lässt.
Wieder wird dem Zuschauer der Sokrates-Ausspruch gezeigt, diesmal ergänzt um einen kurzen Abriss der Geschichte von Lehrern. Besonders der ermordete Sokrates, die Sklaven im alten Rom und die verarmten Pädagogen des 19. Jahrhunderts führen vor, wie es Menschen ergehen konnte, die sich der Bildung für junge Menschen widmeten. Ihre Arbeit wurde eher gestraft als belohnt, die Umstände, unter denen sie arbeiteten, waren schwierig und hart. „Die Schulbildung ist nicht ohne Bedenklichkeit, wenn sie bei ungebildeten Gesellschaften auf Kosten der väterlichen Autorität allzu rasch eingeführt wird.“ Seine Autorität versucht im 19. Jahrhundert besonders der Staat zu verteidigen, wenn durch ihn Lehrer schlecht bezahlt, kaum ausgebildet und mit wenigen Mitteln ausgestattet sind, die sie im Unterricht nutzen können. Der Unterricht bleibt also schlecht, die Schüler ungebildet und dadurch gehorsam. Gute Bildung erreicht lediglich wenige Zöglinge aus der Oberschicht. „Bildung auf verlorenem Posten“ nennt das ein eingeblendeter Kommentar. Dieser Eindruck ist auch dem heutigen Zuschauer bekannt- wie auch der Zusammenhang von Bildung und Schichtzugehörigkeit. Zwar darf in Deutschland 2012 jedes Kind eine Schulbildung beginnen, seine Schullaufbahn ist allerdings in großem Maße abhängig von seiner familiären (sozialen) Herkunft.
Im Nationalsozialismus erfährt die Beamtenschaft der Lehrer, wie nicht anders erwartet, keinen Wandel. Einige halten die politische Ideologie für ein Erziehungsideal, die anderen hindert ihr Pflichtbewusstsein als Beamte am Widerstand. Kluge gibt „3 Beispiele für ‚abgewürgt‘“, in denen deutlich wird, dass die Vereinbarkeit der eigenen politischen und auch der pädagogischen Einstellungen und Handlungen mit der zeitgenössischen Politik maßgeblich ist für die berufliche Laufbahn als Lehrer. Es stellt sich die Frage, welche Werte Menschen haben können, die sie ihren Kindern vermitteln möchten, wenn deren Lehrer Marionetten machtpolitischer Planer sind. Und es stellt sich darüber hinaus die Frage, ob überhaupt weitergegeben werden sollte, was die Menschen einer Zeit für wichtig oder richtig erachten, wo die Zustände, in denen sie leben und die sie selbst mitgestalten, so bedenklich sind.
Kluge schließt den Film ab mit einer Wiederholung aus der Eröffnungsszene der Schule. Leider löst auch diese nicht die genannten Fragen und bietet auch keine Alternative. Einen „Wandel“ der Lehrer, einen Wandel der Systeme und Bedingungen, in denen Lehrer arbeiten, kann man angesichts der langen und vollen Geschichte der Menschen schwerlich ganz abstreiten. Abweichungen, Verbesserungen und Verschlechterungen lassen sich feststellen. Es fehlt allerdings eine ausreichend fokussierte, geförderte Entwicklung des Schulsystems, der Lehrer und der Lehre. Und es fehlt der Einbezug der Lernenden. Von „Wandel“ lässt sich erst sprechen, wenn Lehrerinnen und Lehrer eine mehr von Wirtschaft, Politik und Populismus unabhängige Rolle einnehmen können und aufgrund einer fundierten Ausbildung junge Menschen fördern und unterstützen können, anstatt sie bloß zu „bewachen“ oder in genormte Formen zu pressen.
Auch seit der Veröffentlichung des Films hat es Wandel gegeben in der Arbeit von Lehrern. Neben ihm ist jedoch eine große Menge an eigentlich Überholtem, an Starrem bestehen geblieben.

Advertisements

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Film & Notizen zur Ästhetik, Film- und Medienwissenschaften, Filmgeschichte, Uncategorized, Universität Heidelberg

Die „Alte Feuerwache“ in Heidelberg – Möglichkeiten für ein innovatives Kunst- und Kreativzentrum?

von Norbert Ahlers

Am 13.01.2012 trafen sich ca. 70 Interessierte aus der Kultur- und Kreativwirtschaft in der „Alten Feuerwache“ Heidelbergs. Das Gelände, auf dem derzeit das Opernzelt und die Verwaltung des Stadttheaters untergebracht ist, wird voraussichtlich im Herbst 2012 wieder frei sein.

Verschiedene Optionen einer kommenden Nutzung stehen zur Diskussion: So überlegt man z.B., das Gelände als Standort für ein mögliches Cineplex bereitzustellen oder auf dem 7450 m² großen Areal eine Mischform von Kultur- und Kreativbetrieben anzusiedeln. Letzteres wird von der Fraktionsgemeinschaft Generation HD und Bündnis 90/Die Grünen befürwortet, die zu einem dreistündigen Workshop eingeladen hatte. Hier wurden in sechs Kiosken bzw. Gesprächsgruppen verschiedene Aspekte eines möglichen Kultur-und Kreativzentrums diskutiert und skizziert.

Das Konstrukt einer „Kulturachse“ ist bestechend, denn in den vergangenen Jahren hat sich der Heidelberger Stadtteil Bergheim grundlegend verändert. Wissenschaft und Kultur prägen die Bergheimer Straße in einem bisher kaum gekannten Maße. Waren früher vor allem die medizinischen Fakultäten mit den verschiedenen Kliniken präsent, so findet sich hier nun eine Vielfalt von verschiedensten universitären Einrichtungen inklusive der Prinzhorn-Sammlung. Die Freie Musikschule und die Volkshochschule sind ebenfalls an der Bergheimer Straße und im Landfriedkomplex entwickeln sich in absehbarer Zeit neue Strukturen (es ist zu erwarten, dass das multikulturelle Zentrum der Stadt Heidelberg dort eingerichtet wird). Die Nutzung der Alten Feuerwache durch unterschiedliche Betriebe der Kreativwirtschaft würde die Entwicklung dieses Stadtteils konsequent fortschreiben. Die „Alte Feuerwache“ als Kreativzentrum könnte sogar eine Brücke zu dem Heinsteinkomplex darstellen, in dem sich weitere Unternehmen dieses Bereiches angesiedelt haben wie z.B. Architekturbüros, Agenturen oder Verlage.

In der Diskussion des Workshops wurde diese „Kulturachse“ sogar zu einem Dreieck erweitert, in dem das Areal der Halle 02 und somit die Bahnstadt integriert wäre.

Diese Überlegungen können aber nur dann gelingen, wenn dem Entwurf ein überzeugendes Konzept zugrunde liegt. Eine der diskutierten Ideen war, das Nutzungskonzept mit der Idee von „Wissen schafft Stadt“ zu verbinden. Dabei wurde wieder auf ein Defizit der Stadt Heidelberg aufmerksam gemacht: weder ist in Heidelberg eine Hochschule für Bildende Künste noch für Musik oder Medien angesiedelt. So wurde in einem der Gesprächskreise denn auch klar skizziert, dass die „Alte Feuerwache“ eine Gelegenheit darstellen könnte, dieses Defizit in einer unkonventionellen Form zu kompensieren.

Eine Zusammenführung von freien Einrichtungen, die für Neue Musik, Medienbildung, Architektur und Kunst stehen, würde die „Alte Feuerwache“ zu mehr als nur einem soziokulturellen Zentrum oder Gründerzentrum machen. Sie würde weniger ein Veranstaltungsort als vielmehr ein Produktionsort für innovative intellektuelle Ideen und Experimente sein. Ein wesentliches Merkmal dieser Produktivität muss dabei ihre Internationalität sein, die somit auch das Umfeld schaffen würde, in dem kreative Kleinunternehmen sich ansiedeln würden, um von den Impulsen an diesem Ort zu profitieren.

„Wissen schafft Stadt“ im Zusammenhang mit der Internationalen Bauausstellung Heidelberg (IBA) darf daher nicht nur auf ambitionierte Bauvorhaben beschränkt werden, sondern muss die Menschen vor Ort mit einbinden. Der urbanen Vitalität und den dynamischen Potentialen des sich rasant verändernden Heidelbergs muss ein neuer Raum geboten werden. Gleichzeitig müssen von hier aus auch Impulse ausgehen, die über die Region hinausgehen. Wenn es gelingt, dieses Modell (Neue Musik, Medienbildung, Architektur und Kunst) in der „Alten Feuerwache“ zu kreieren, dann verfügt Heidelberg über eine Institution, die sich gegenüber dem geplanten Kreativzentrum Mannheims im Jungbusch durchaus behaupten kann. Es bleibt aber zu fragen, ob man hier nur einen weiteren Cluster hinsetzt oder aber den Mut besitzt, ein „Bauhaus des 21. Jahrhunderts“ zu entwickeln.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Film- und Medienwissenschaften, Heidelberg im Quadrat, Heidelberger Diorama, Kunst und Gegenwart, Pädagogik

Erste kritische Nachbemerkung zum Stummfilm-Symposium

von Norbert Ahlers

Die Überraschung des Stummfilm-Symposiums war die Forderung einer Teilnehmerin, dass ein filmwissenschaftliches Institut in Heidelberg gegründet werden sollte. Ein solches Institut sei für Heidelberg längst überfällig. Im Kreis der Organisatoren des Symposiums wurde schon im Vorfeld darüber diskutiert, wobei hier die Standpunkte durchaus kontrovers waren und man eher von einem Institut sprach, dessen Schwerpunkt die Filmhistorie wäre. Die zentrale Frage aber bei diesem Anliegen ist, ob man vor Ort überhaupt ausreichend Kapazitäten hat, eine solche Aufgabe entsprechend des eigenen Anspruchs zu realisieren? Zweifellos ist das Fehlen eines medienwissenschaftlichen Lehrstuhls an der Universität ein eklatanter Mangel, doch andererseits sollte man nicht erwarten, dass ein solcher Lehrstuhl im Rahmen eines Bachelor-& Master-Studiums eine ernsthafte Bereicherung wäre. Zu sehr wären in diesem System die Inhalte auf den Studienplan und bloßen Scheinerwerb ausgerichtet. Die Gründung eines externen Instituts wäre da eher eine Bereicherung, vor allem wenn es nicht nur eine Nische im Lehrsystem besetzen würde, sondern gleichzeitig auch freie Lehrformen und -inhalte entwickeln könnte. Das Institut könnte, wenn es erfolgreich arbeitete, in loser Form an universitäre Strukturen angegliedert werden, doch das wäre der dritte vor dem ersten Schritt. Auf jeden Fall sollte schon frühzeitig die Zusammenarbeit mit verschiedenen Lehrstühlen gesucht werden, insbesondere mit dem Musikwissenschaftlichen Seminar, dem Südasien-Institut, dem Institut für Europäische Kunstgeschichte, dem Romanischen Seminar, der Hochschule für Jüdische Studien und dem Anglistischen Seminar der Universität Heidelberg sowie dem außeruniversitären Kunst Heidelberg. Exemplarisch wird die Kineskop Filmschule vor dem Hintergrund dieses Symposiums nun zwei Projekte durchführen, die veranschaulichen, wie die ersten Arbeiten eines solchen Instituts aussehen könnten.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Film- und Medienwissenschaften, Filmgeschichte, Heidelberger Diorama, Kunst und Gegenwart, Schmalfilm als Leidenschaft, Uncategorized, Universität Heidelberg

Die aktuellen Aktivitäten der Kineskop

Im Jahr 2011 scheint die Kineskop-Filmschule einen überraschenden Entwicklungsschub zu erfahren. Gegenwärtig werden drei verschiedene Bereiche gleichzeitig bearbeitet: die Filmwissenschaft mit dem Stummfilm-Symposium, die Medienpädagogik mit verschiedenen Schulprojekten und der offene Bereich mit dem Videoportal „Heidelberger Gartenpavillions“. Für dieses Portal werden zur Zeit drei Filme und die dazugehörige Homepage fertiggestellt. Die Schulprojekte zeigen eine neue Dynamik. So wird z.B. mit der Albert-Schweitzer Schule (Heidelberg Pfaffengrund) nun nicht wie bisher ein Stummfilm gedreht, sondern ein komplexer Science-Fiction-Film. Sehr gespannt darf man auch auf die Auseinandersetzung der Schüler mit der Lektüre von Alina Bronskys „Scherbenpark“ und Janne Tellers „Nichts, was im Leben wichtig ist“ sein. Ungewöhnlich auch das Projekt mit der 6d des Kurfürst-Friedrich-Gymnasiums, dem Hochbegabtenzug, bei dem die Schüler einen Animationsfilm zum Thema Stadtentwicklung und Zukunft produzieren. In eigener Regie haben die Schüler mittels verschiedener Techniken die exemplarische Geschichte zweier Städte skizziert und deren mögliche Perspektiven, wie man Problemen z.B. der Verdichtung von Ballungsräumen begegnen könnte. Außerdem sind weitere Projekte in Vorbereitung, wie z.B. der Filmessay mit zwei Oberstufenkursen des Friedrich-Ebert-Gymnasiums in Sandhausen. Das nun kommende Stummfilm-Symposium, was in Zusammenarbeit mit dem Medienforum Heidelberg und dem CineClub des Romanischen Seminars realisiert wird, ist neben den Schulprojekten der zweite Schwerpunkt. Bei all diesen Aktivitäten, die eine wachsende Resonanz erfahren, zeigt sich, dass Kineskop in Heidelberg sich immer mehr zu einer Institution der Film- und Medienwissenschaften entwickelt. Tatsächlich bleibt es ein Rätsel, dass eine Exzellenzuniversität wie Heidelberg immer noch auf einen Fachbereich der Film- und Medienwissenschaft verzichtet. Die Studierenden reagieren auf ihre eigene ermutigende Weise: mit einem beeindruckenden Engagement bei der Kineskop-Filmschule.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Film & Notizen zur Ästhetik, Film im Unterricht, Film- und Medienwissenschaften, Schule, Universität Heidelberg

Filmwissenschaften in Heidelberg – eine Leerstelle

Im Programmheft des Stummfilm-Symposiums gibt es eine Textpassage, die die Hintergründe des Symposiums skizziert. Dort heißt es : „Studierende der Anglistik, der Geschichte, der Germanistik und der Judaistik haben neben den organisatorischen Herausforderungen sich auch inhaltlich mit dem Thema auseinandergesetzt ohne dass dies in einem Seminar vorbereitet bzw. studiumsrelevant angerechnet werden kann. Dieses bemerkenswerte Engagement zeigt nicht nur außerordentliche Eigeninitiative, sondern auch ein eklatantes Defizit der Heidelberger Universität, die weder einen eigenständigen Lehrstuhl für Medienwissenschaften noch Koordination der vereinzelten Lehrveranstaltungen anbietet, die Film und Medien thematisieren.“ Dieser Sachverhalt wird sich mit dem Symposium nicht zum Besseren wenden, aber die Veranstalter machen auf eine Problematik aufmerksam, die relevant ist. Während andere Universitäten gegenüber den Herausforderungen der Massenmedien eigene Akzente entwickelt haben, scheint man in Heidelberg eher reserviert zu reagieren. Studentische Initiativen wie etwa Wildwelle nutzen diese Leerstelle im Bildungsapparat, um eigene Ideen zu verwirklichen. Dabei werden sie auch von Landesseite (z.B. der LfK) unterstützt, doch Impulse dieser Art bleiben leider strukturell weitgehend isoliert und würden ohne das weitgehend ehrenamtliche Engagement der Studierenden völlig ausbleiben. Das kann aber so nicht bleiben, denn für eine Universität, der man den Exzellenzcluster „Asia and Europe in a Global Context: Shifting Asymmetries in Cultural Flows“ bewilligt hat, ist das Fehlen von Film- und Medienwissenschaften mehr als nur ein ärgerliches Defizit.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Film im Unterricht, Film- und Medienwissenschaften, Filmgeschichte, Schmalfilm als Leidenschaft, Schule, Uncategorized, Universität Heidelberg