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	<description>Film und Schule - eine ganz eigene Variante</description>
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		<title>Versprechen der Bildung rekonstruieren &#8211; Eine kurze Notiz für eine Chance</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Feb 2012 22:31:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kineskop</dc:creator>
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		<description><![CDATA[von Norbert Ahlers „Wenn deine Söhne, Kallias, Füllen oder Kälber wären, wüßten wir wohl einen Aufseher für sie zu finden oder zu dingen, der sie gut und tüchtig machen würde in der ihnen angemessenen Tugend: es würde nämlich ein Zureiter &#8230; <a href="http://kineskop.wordpress.com/2012/02/17/versprechen-der-bildung-rekonstruieren-eine-kurze-notiz-fur-eine-chance/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kineskop.wordpress.com&amp;blog=9531143&amp;post=713&amp;subd=kineskop&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>von Norbert Ahlers</p>
<p>„<em>Wenn deine Söhne, Kallias, Füllen oder Kälber wären, wüßten wir wohl einen Aufseher für sie zu finden oder zu dingen, der sie gut und tüchtig machen würde in der ihnen angemessenen Tugend: es würde nämlich ein Zureiter sein oder ein Bauer; nun sie aber Menschen sind, was für einen Aufseher bist du gesonnen ihnen zu geben? Wer ist wohl in dieser menschlichen und bürgerlichen Tugend ein Sachverständiger?</em>“ (Sokrates )</p>
<p>Das Wort, die &#8220;Versprechen der Bildung zu rekonstruieren&#8221; ist das zentrale Grundverständnis der Kineskop-Filmschule. Doch was heißt dieses Motto konkret? </p>
<p>Bildung wird in der Kineskop-Filmschule als die Förderung des Entwicklungsprozesses eigener Interessen verstanden. Ein Prozess, in dem man nicht nur über die eigene Persönlichkeitsentwicklung und das eigene Verhältnis zur gesellschaftlichen Wirklichkeit reflektiert, sondern zu einem Vertrauen in ein lernendes Handeln durch Kooperation ermutigt wird.<div id="attachment_727" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://kineskop.files.wordpress.com/2012/02/kooperation.jpg"><img src="http://kineskop.files.wordpress.com/2012/02/kooperation.jpg?w=300&#038;h=221" alt="" title="kooperation" width="300" height="221" class="size-medium wp-image-727" /></a><p class="wp-caption-text"> Abschauen ist eine tradionelle Form des Lernens. Es ist eine Art Kooperation, denn Wissen ist auf Teilhabe angelegt. In der Schule ist Abschauen allerdings verpönt. So lernen Kinder vorzeitig etwas über Copyright, aber weniger über Kooperation.</p></div></p>
<p>Die Idee der Chancengleichheit durch die eindimensionale Egalisierung von Bildungsabschlüssen führt zu einem Missverständnis. Bildungsabschlüsse werden reduziert auf bloße Leistungsnachweise und Zugangsberechtigungen. Die weiterführenden Bildungsinstitutionen, zu denen man nun Zugang erhält, verstehen sich jedoch auch nach Jahrzehnten nicht als schulische Massenbetriebe, sondern immer noch als Anstalten eines exklusiven Bildungsbürgertums. Diese Institutionen, vor allem die Universitäten, sind weder mental noch strukturell darauf eingestellt. </p>
<p>Im Zusammenhang mit den akademischen Abschlüssen gilt immer noch das protestantische Ideal, dass eine lange Ausbildungszeit auch ein langer Verzicht auf ein reales Gehalt ist und schließlich mit dem akademischen Grad und einer entsprechend höheren Besoldung vergütet bzw. belohnt wird. Das aktuelle Urteil des Karlsruher Bundesverfassungsgerichtes und dessen Begründung zur Praxis der Professorenbesoldung dokumentiert dies. Doch die Frage bleibt, weshalb <a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/professorenbesoldung-zulage-aus-karlsruhe-11649316.html"> ein Hochschulprofessor mehr verdienen</a> sollte als eine Grundschullehrerin oder Erzieherin? Die Verantwortung einer Grundschullehrerin ist nicht einen Moment geringer als die eines Professors.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund wird die Auseinandersetzung, wie eine emanzipative Bildung in der aktuellen Situation verstanden werden kann, immer wieder relevant.</p>
<p>In der Kineskop wird Bildung als das Entdecken des eigenen Interesses verstanden, denn wer ein eigenes Interesse hat, besitzt eine Perspektive und kann mit dieser Lust auch schwierige Lebensphasen überstehen. Bildung ist daher das Fundament für ein individuelles Selbstvertrauen, das durch eine offene Neugierde und Sorgfalt gegenüber dem Gegenstand des Interesses geprägt ist. Dieses Interesse kann nicht singulär sein, sondern wird sich nur in Zusammenhängen entfalten. Diese Zusammenhänge sind die der gesellschaftlichen Verhältnisse, sowohl die der Geschichte als auch die zeitgenössischen Bedingungen und Begebenheiten. </p>
<p>Das erkenntnisleitende Interesse – so verstanden – führt notwendig zur Kooperation, denn dass die Verhältnisse nicht so sind, dass man sich als intelligenter Mensch mit ihnen abfinden kann, drängt einen zur Veränderung. Dieser Widerspruch motiviert einen zur Suche nach Verständnis, Alternativen und Veränderungen. </p>
<p>Wenn Bildung zum Handeln motiviert, ohne dass einen das eigene Interesse blind macht für die Interessen anderer, dann ist Kooperation und Achtung vor der Würde des Anderen ein zentrales Versprechen der Bildung. Respekt vor dem Leben basiert auf Selbstvertrauen und das wiederum erwächst in der Pflege, der Aufrichtung und der Stärkung eines eigenen Interesses.</p>
<p>Die Kineskop sucht in ihren Projekten die Schülerinnen und Schüler immer wieder zu ermutigen, die literarischen Vorlagen als ein Angebot zu verstehen. Durch eigene erzählerische Interpretationen können Schülerinnen und Schüler sie neu verstehen und sie sich unabhängig vom Erwartungsspektrum eines Lehrplanes aneignen. </p>
<p>Immer deutlicher wird aber, dass man sich nicht allein in den Projekten isoliert auf die Schulklassen konzentrieren darf, sondern die Eltern integrieren muss. Schule und außerschulische Projekte können ermutigende Momente schaffen, doch all das gelingt nur, wenn diese von den Erziehungsberechtigten unterstützt werden. Chancengleichheit existiert erst dann, wenn Bildung nicht auf einen Kanon und Codesysteme der Exklusivität setzt, sondern die Vielfalt der Sprachen pflegt, sowohl Altgriechisch als auch den subkulturellen Slang.  </p>
<p>Ein Verständnis dieser Art setzt nicht nur engagierte Lehrkräfte voraus, sondern auch Personen, deren Bildungsverständnis eben den oben skizzierten Ansprüchen genügt. Lehrkräfte sind Sachverständige der Tradition und des Alltags. Dieser Sachverstand beweist seine Kompetenz, indem er sich neu den Herausforderungen und Konflikten der Gegenwart stellt. Herausforderungen, die gerade Jugendliche in ihrer Sensibilität für Widersprüche, immer wieder neu artikulieren. Eine Gesellschaft, die der Schule neben dem Wissenstransfer mehr und mehr sozialpädagogische Aufgaben zuspricht, fordert ein neues Bildungsverständnis und eine Schule, die die  Lehrkräfte ermutigt, diese Herausforderung wahrzunehmen. </p>
<p>Die Kineskop versteht sich hier als ein Freiraum, in dem neue Entwicklungen in der Bildungspraxis erprobt werden. Kooperationen basieren auf Gesprächen und Gespräche wiederum auf Bildung. Eine Bildungsidee aber, die die Kritik Foucaults am Humanismus ignoriert, scheitert genauso wie diejenige, die die humanistischen Bildungsversprechen abschütteln möchte.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/kineskop.wordpress.com/713/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/kineskop.wordpress.com/713/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/kineskop.wordpress.com/713/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/kineskop.wordpress.com/713/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/kineskop.wordpress.com/713/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/kineskop.wordpress.com/713/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/kineskop.wordpress.com/713/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/kineskop.wordpress.com/713/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/kineskop.wordpress.com/713/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/kineskop.wordpress.com/713/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/kineskop.wordpress.com/713/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/kineskop.wordpress.com/713/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/kineskop.wordpress.com/713/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/kineskop.wordpress.com/713/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kineskop.wordpress.com&amp;blog=9531143&amp;post=713&amp;subd=kineskop&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Die &#8220;Alte Feuerwache&#8221; in Heidelberg &#8211; Möglichkeiten für ein innovatives Kunst- und Kreativzentrum?</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 21:26:26 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[von Norbert Ahlers Am 13.01.2012 trafen sich ca. 70 Interessierte aus der Kultur- und Kreativwirtschaft in der „Alten Feuerwache“ Heidelbergs. Das Gelände, auf dem derzeit das Opernzelt und die Verwaltung des Stadttheaters untergebracht ist, wird voraussichtlich im Herbst 2012 wieder &#8230; <a href="http://kineskop.wordpress.com/2012/01/18/die-alte-feuerwache-in-heidelberg-moglichkeiten-fur-ein-innovatives-kunst-und-kreativzentrum/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kineskop.wordpress.com&amp;blog=9531143&amp;post=699&amp;subd=kineskop&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>von Norbert Ahlers</p>
<p>Am 13.01.2012 trafen sich ca. 70 Interessierte aus der Kultur- und Kreativwirtschaft in der „Alten Feuerwache“ Heidelbergs. Das Gelände, auf dem derzeit das Opernzelt und die Verwaltung des Stadttheaters untergebracht ist, wird voraussichtlich im Herbst 2012 wieder frei sein. </p>
<p>Verschiedene Optionen einer kommenden Nutzung stehen zur Diskussion: So überlegt man z.B., das Gelände als Standort für ein mögliches Cineplex bereitzustellen oder auf dem 7450 m² großen Areal eine Mischform von Kultur- und Kreativbetrieben anzusiedeln. Letzteres wird von der  Fraktionsgemeinschaft Generation HD und Bündnis 90/Die Grünen befürwortet, die zu einem dreistündigen Workshop eingeladen hatte. Hier wurden in sechs Kiosken bzw. Gesprächsgruppen verschiedene Aspekte eines möglichen Kultur-und Kreativzentrums diskutiert und skizziert. </p>
<p>Das Konstrukt einer „Kulturachse“ ist bestechend, denn in den vergangenen Jahren hat sich der Heidelberger Stadtteil Bergheim grundlegend verändert. Wissenschaft und Kultur prägen die Bergheimer Straße in einem bisher kaum gekannten Maße. Waren früher vor allem die medizinischen Fakultäten mit den verschiedenen Kliniken präsent, so findet sich hier nun eine Vielfalt von verschiedensten universitären Einrichtungen inklusive der Prinzhorn-Sammlung. Die Freie Musikschule und die Volkshochschule sind ebenfalls an der Bergheimer Straße und im Landfriedkomplex entwickeln sich in absehbarer Zeit neue Strukturen (es ist zu erwarten, dass das multikulturelle Zentrum der Stadt Heidelberg dort eingerichtet wird). Die Nutzung der Alten Feuerwache durch unterschiedliche Betriebe der Kreativwirtschaft würde die Entwicklung dieses Stadtteils konsequent fortschreiben. Die „Alte Feuerwache“ als Kreativzentrum könnte sogar eine Brücke zu dem Heinsteinkomplex darstellen, in dem sich weitere Unternehmen dieses Bereiches angesiedelt haben wie z.B. Architekturbüros, Agenturen oder Verlage.</p>
<p>In der Diskussion des Workshops wurde diese „Kulturachse“ sogar zu einem Dreieck erweitert, in dem das Areal der Halle 02 und somit die Bahnstadt integriert wäre. </p>
<p>Diese Überlegungen können aber nur dann gelingen, wenn dem Entwurf ein überzeugendes Konzept zugrunde liegt. Eine der diskutierten Ideen war, das Nutzungskonzept mit der Idee von „Wissen schafft Stadt“ zu verbinden. Dabei wurde wieder auf ein Defizit der Stadt Heidelberg  aufmerksam gemacht: weder ist in Heidelberg eine Hochschule für Bildende Künste noch für Musik oder Medien angesiedelt. So wurde in einem der Gesprächskreise denn auch klar skizziert, dass die „Alte Feuerwache“ eine Gelegenheit darstellen könnte, dieses Defizit in einer unkonventionellen Form zu kompensieren. </p>
<p>Eine Zusammenführung von freien Einrichtungen, die für Neue Musik, Medienbildung, Architektur und Kunst stehen, würde die „Alte Feuerwache“ zu mehr als nur einem soziokulturellen Zentrum oder Gründerzentrum machen. Sie würde weniger ein Veranstaltungsort als vielmehr ein Produktionsort für innovative intellektuelle Ideen und Experimente sein. Ein wesentliches Merkmal dieser Produktivität muss dabei ihre Internationalität sein, die somit auch das Umfeld schaffen würde, in dem kreative Kleinunternehmen sich ansiedeln würden, um von den Impulsen an diesem Ort zu profitieren.</p>
<p>„Wissen schafft Stadt“ im Zusammenhang mit der Internationalen Bauausstellung Heidelberg (IBA) darf daher nicht nur auf ambitionierte Bauvorhaben beschränkt werden, sondern muss die Menschen vor Ort mit einbinden. Der urbanen Vitalität und den dynamischen Potentialen des sich rasant verändernden Heidelbergs muss ein neuer Raum geboten werden. Gleichzeitig  müssen von hier aus auch Impulse ausgehen, die über die Region hinausgehen. Wenn es gelingt, dieses Modell (Neue Musik, Medienbildung, Architektur und Kunst) in der „Alten Feuerwache“ zu kreieren, dann verfügt Heidelberg über eine Institution, die sich gegenüber dem <a href="http://www.akbw.de/recht/vergabe-und-wettbewerb/archiv-wettbewerbe/archivobjekte/kreativwirtschaftszentrum-jungbusch-mannheim.html">geplanten Kreativzentrum Mannheims im Jungbusch</a> durchaus behaupten kann. Es bleibt aber zu fragen, ob man hier nur einen weiteren Cluster hinsetzt oder aber den Mut besitzt, ein „Bauhaus des 21. Jahrhunderts“ zu entwickeln. </p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/kineskop.wordpress.com/699/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/kineskop.wordpress.com/699/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/kineskop.wordpress.com/699/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/kineskop.wordpress.com/699/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/kineskop.wordpress.com/699/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/kineskop.wordpress.com/699/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/kineskop.wordpress.com/699/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/kineskop.wordpress.com/699/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/kineskop.wordpress.com/699/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/kineskop.wordpress.com/699/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/kineskop.wordpress.com/699/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/kineskop.wordpress.com/699/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/kineskop.wordpress.com/699/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/kineskop.wordpress.com/699/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kineskop.wordpress.com&amp;blog=9531143&amp;post=699&amp;subd=kineskop&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Die ästhetische Innovation der 40er Jahre &#8211; der Blick der Gleitbombe</title>
		<link>http://kineskop.wordpress.com/2012/01/07/die-asthetische-innovation-der-40er-jahre-der-blick-der-gleitbombe/</link>
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		<pubDate>Sat, 07 Jan 2012 09:41:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kineskop</dc:creator>
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		<description><![CDATA[von Norbert Ahlers Frank Hurley hat bei seiner Fotografie „Over the Top“ 1917 das Bild des Krieges wiedergeben wollen. Was authentisch sein sollte, war jedoch Manipulation, denn das Bild war eine Montage aus verschiedenen Fotografien. Hurley griff auf diesen Trick &#8230; <a href="http://kineskop.wordpress.com/2012/01/07/die-asthetische-innovation-der-40er-jahre-der-blick-der-gleitbombe/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kineskop.wordpress.com&amp;blog=9531143&amp;post=647&amp;subd=kineskop&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>von Norbert Ahlers</p>
<p>Frank Hurley hat bei seiner Fotografie „Over the Top“ 1917 das Bild des Krieges wiedergeben wollen. Was authentisch sein sollte, war jedoch Manipulation, denn das Bild war eine Montage <a href="http://kineskop.files.wordpress.com/2012/01/over-the-top-von-frank-hurley.jpg"><img src="http://kineskop.files.wordpress.com/2012/01/over-the-top-von-frank-hurley.jpg?w=150&#038;h=101" alt="" title="Over the Top von Frank Hurley" width="150" height="101" class="alignright size-thumbnail wp-image-654" /></a> aus verschiedenen Fotografien. </p>
<p>Hurley griff auf diesen Trick zurück, denn obwohl er oft in den vorderen Gräben unweit der gegnerischen Stellungen war, blieben seine Bilder fragmentarische Momente, die weit hinter den Erwartungen und Erfahrungen dessen blieben, was die Menschen sehen wollten bzw. was sie erleben mussten. Auch im dokumentarischen Propagandafilm „Battle of Somme“ (1916) wurden die dramaturgischen Höhepunkte wie ein Sturm aus dem Schützengraben inszeniert. Die Schwierigkeit, filmisch von der Wirklichkeit des Krieges zu erzählen blieb auch in den Kriegsfilmen bestehen, die während der Weimarer Republik bzw. der 3. Französischen Republik gedreht wurden. Was authentische Erfahrungen beschreiben sollte, war vor allem eine dramaturgische Inszenierung, die hinter der Wirklichkeit des Tötens zurückblieb. Als G.W. Papst seinen Film „Westfront 1918“ (1930) drehte, wusste er um diese Schwierigkeit, denn im Gegensatz zu Filmen wie „Im Westen nichts Neues“ (1930) verzichtete er auf Schockaufnahmen wie abgerissene Hände, die, im Stacheldraht verkrallt, das Einzige sind, was vom sogenannten unbekannten Soldaten übrigbleibt. Eine unterhaltungshungrige Gesellschaft aber skandalierte, goutierte und identifizierte sich mit dem Kriegsfilm von Lewis Milestone, während wenige Jahre später schon der kommende Krieg vorbereitet wurde.</p>
<p>Es ist interessant, dass gerade in den Jahren, die als der große Bruch mit dem extrem vielfältigen und progressiven Filmpotential in Deutschland gelten, eine technische und ästhetische Innovation entwickelt wurde, die bisher seltsamerweise kaum Beachtung fand. Während die Fernsehtechnik im Rundfunk weitgehend nur für banale Unterhaltungsformen genutzt wurde, arbeitet man in der Militärtechnik früh an der Möglichkeit der bildgesteuerten Bomben. Mit der HS 293 D hatten die Ingenieure für die Luftwaffe tatsächlich eine Gleitbombe konstruiert, <a href="http://kineskop.files.wordpress.com/2012/01/hs-293-d.jpeg"><img src="http://kineskop.files.wordpress.com/2012/01/hs-293-d.jpeg?w=150&#038;h=80" alt="" title="HS 293 d" width="150" height="80" class="alignleft size-thumbnail wp-image-644" /></a> die den Blick beschrieb, der seit dem Golfkrieg von 1991 populär geworden ist: mit dem Kameraauge im Kopf der Bombe auf das Ziel zu fliegen und es bis zur Zerstörung im Blick haben. <a href="http://kineskop.files.wordpress.com/2012/01/anflug-auf-seeziel.png"><img src="http://kineskop.files.wordpress.com/2012/01/anflug-auf-seeziel.png?w=150&#038;h=112" alt="" title="Anflug auf Seeziel" width="150" height="112" class="alignright size-thumbnail wp-image-655" /></a><br />
Es ist ein monströser Blick vergleichbar mit dem eines Scharfschützen, der nur auf sein Ziel konzentriert ist. Gleichzeitig ist dieser Blick virtuell, denn das Ziel wird über einen Monitor erfasst, verfolgt und zerstört. Fast scheint es so, als wäre es der Augenblick, den Hurley seinerzeit auf den Schlachtfeldern des ersten Weltkrieges gesucht hätte: der authentische Moment des Schreckens, in dem der Gegner wahrgenommen, überrascht und ihm zuvorgekommen wird. Ein Schrecken, in dem  die Kamera, solange sie Bilder sendet, immer wieder signalisiert und bestätigt, dass man der Überlebende ist. So wird der Schreckensmoment in einen Genuss des Überlegenen verwandelt.</p>
<p>Es liegt in der Logik der Unterhaltungsindustrie, dass sie diesen Zusammenhang für sich nutzt. Was in den 40er Jahren militärtechnisch entwickelt wurde, ist heute Bestandteil zahlreicher Computerspiele. Es ist nicht ohne Ironie, dass die eine Seite des Krieges in den 40er Jahren an der Entwicklung des Computers arbeitete, während die andere an der bildgesteuerten Bombe tüftelte. Dass diese beiden Techniken zusammengeführt wurden, war so zwingend wie verführerisch. Mit der Entwicklung des PCs wurde die damit einhergehende Ästhetik dann auch als Unterhaltungsform populär, die mit jeder Generation neuer Spiele daran arbeitet, den Charakter der Simulation grafisch zu kaschieren.</p>
<p>Während die Ideologen des Dritten Reiches das Bild des „Lichtdoms“ feierlich als das Bild von neuer Größe beschwörten, konstruierten die Rundfunktechniker der Wehrmacht im Dienste des Regimes mit der neuen Fernsehtechnik ein ganz anderes, neues Bild. Beiden aber war etwas gemeinsam, was erst Jahrzehnte später deutlich wurde: eine Virtualität, deren Ergebnis tödlich ist.</p>
<p>Das Kino der Ufa aber blieb weit hinter den ästhetischen Innovationen und Möglichkeiten der zwanziger und frühen dreißiger Jahre zurück. Künstlerisch erscheinen die Jahre des NS-Regimes wie eine brachiale Zäsur, doch so unheimlich es klingt, in jenen Jahren wurde offensichtlich in der Reichspostforschungsanstalt in Kleinmachnow an einer Bildtechnik und somit unabsichtlich auch an einer modernen Bildästhetik gearbeitet, die sich heute &#8211; 74 Jahre später &#8211; anschickt, das Kino als Unterhaltungsform <a href="http://kineskop.files.wordpress.com/2012/01/hs-293-d-pilot-1.jpeg"><img src="http://kineskop.files.wordpress.com/2012/01/hs-293-d-pilot-1.jpeg?w=150&#038;h=115" alt="" title="HS 293 d - Piloten bei einer Simulation" width="150" height="115" class="alignleft size-thumbnail wp-image-645" /></a><br />
weitgehend abzulösen. Es überrascht, dass m.W. bisher nur Harun Farocki mit seinen Filmen „Erkennen und Verfolgen“ (2003) sowie „Serious Games I-IV“ (2009/10) auf Zusammenhänge dieser Art aufmerksam gemacht hat. Die Kineskop ist im Rahmen der Auseinandersetzung mit den <a href="http://kineskop.wordpress.com/2011/03/17/mediale-erzahlformen-vom-krieg/">medialen Erzählformen des Krieges</a> auf diese Beobachtung aufmerksam geworden.</p>
<p><span id="more-647"></span></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/kineskop.wordpress.com/647/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/kineskop.wordpress.com/647/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/kineskop.wordpress.com/647/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/kineskop.wordpress.com/647/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/kineskop.wordpress.com/647/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/kineskop.wordpress.com/647/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/kineskop.wordpress.com/647/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/kineskop.wordpress.com/647/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/kineskop.wordpress.com/647/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/kineskop.wordpress.com/647/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/kineskop.wordpress.com/647/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/kineskop.wordpress.com/647/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/kineskop.wordpress.com/647/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/kineskop.wordpress.com/647/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kineskop.wordpress.com&amp;blog=9531143&amp;post=647&amp;subd=kineskop&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">HS 293 d</media:title>
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			<media:title type="html">Over the Top von Frank Hurley</media:title>
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			<media:title type="html">Anflug auf Seeziel</media:title>
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			<media:title type="html">HS 293 d - Piloten bei einer Simulation</media:title>
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		<title>Frame-Treffen am 12.12.2011 im jfc Medienzentrum Köln</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Dec 2011 10:50:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kineskop</dc:creator>
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		<description><![CDATA[von Norbert Ahlers Auf der Sitzung der FRAME, der Konferenz unabhängiger Medienzentren, ging es um die Verhältnisbestimmung der Medienpädagogik zur kulturellen Bildung. Die lebhafte Diskussion zeigte nicht nur den Klärungsbedarf der aktiven Medienpädagogen, sondern auch deren Dilemma. Wie sehr die &#8230; <a href="http://kineskop.wordpress.com/2011/12/24/frame-treffens-am-12-12-2011-im-jfc-medienzentrum-koln/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kineskop.wordpress.com&amp;blog=9531143&amp;post=635&amp;subd=kineskop&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>von Norbert Ahlers</p>
<p>Auf der Sitzung der FRAME, der Konferenz unabhängiger Medienzentren, ging es um die Verhältnisbestimmung der Medienpädagogik zur kulturellen Bildung. Die lebhafte Diskussion zeigte nicht nur den Klärungsbedarf der aktiven Medienpädagogen, sondern auch deren Dilemma. Wie sehr die Auffassungen auseinandergingen, wurde am Beispiel des Umgangs mit sogenannter unkorrekter Filmarbeit deutlich, an der man die Grenzen der Pädagogik zu skizzeren suchte. </p>
<p>Der Aufsatz &#8220;<a href="http://www.medienconcret.de/2011/Medien%20der%20kulturellen%20Bildung.pdf">Medien der kulturellen Bildung – kulturelle Bildung der Medien</a>&#8221; von Gerda Sieben (in: &#8220;Digitale Kreativität&#8221;, MedienConcret Nr. 1/11) beschreibt die Schwierigkeiten dieser Verhältnisbestimmung sehr präzise und dürfte gegenwärtig wohl die geeignete Ergänzung zu der Initiative &#8220;Keine Bildung ohne Medien&#8221; sein.</p>
<p>Unabhängig davon bleibt die Frage dennoch offen, wie Bildung in der Informationsgesellschaft heute inhaltlich konkret zu verstehen ist. Das Versprechen der Bildung bleibt auf der Strecke, wenn man Pädagogik nur als &#8220;Abholen&#8221; und Kompetenzvermittlung für die Optionen der Kreativbranche versteht, auf die sich die journalistische Tradition der Aktiven Medienarbeit inzwischen oft reduziert hat. </p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/kineskop.wordpress.com/635/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/kineskop.wordpress.com/635/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/kineskop.wordpress.com/635/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/kineskop.wordpress.com/635/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/kineskop.wordpress.com/635/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/kineskop.wordpress.com/635/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/kineskop.wordpress.com/635/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/kineskop.wordpress.com/635/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/kineskop.wordpress.com/635/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/kineskop.wordpress.com/635/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/kineskop.wordpress.com/635/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/kineskop.wordpress.com/635/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/kineskop.wordpress.com/635/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/kineskop.wordpress.com/635/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kineskop.wordpress.com&amp;blog=9531143&amp;post=635&amp;subd=kineskop&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>Medienpädagogik zwischen Altgriechisch und html</title>
		<link>http://kineskop.wordpress.com/2011/11/02/medienpadagogik-zwischen-altgriechisch-und-html/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 14:19:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kineskop</dc:creator>
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		<description><![CDATA[von Norbert Ahlers Die Kineskop-Filmschule setzt sich seit Beginn des Schuljahres 2011/12 in Kooperation mit dem Kurfürst-Friedrich-Gymnasium Heidelberg intensiv mit der Tradition des humanistischen Bildungsideals auseinander. Für das Team der Kineskop ist dieses Projekt eine Gelegenheit, die Fragen der Bildung &#8230; <a href="http://kineskop.wordpress.com/2011/11/02/medienpadagogik-zwischen-altgriechisch-und-html/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kineskop.wordpress.com&amp;blog=9531143&amp;post=610&amp;subd=kineskop&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>von Norbert Ahlers</p>
<p>Die Kineskop-Filmschule setzt sich seit Beginn des Schuljahres 2011/12 in Kooperation mit dem Kurfürst-Friedrich-Gymnasium Heidelberg intensiv mit der Tradition des humanistischen Bildungsideals auseinander. Für das Team der Kineskop ist dieses Projekt eine Gelegenheit, die Fragen der Bildung auch in eigenen Zusammenhängen zu thematisieren. </p>
<p>Im Gegensatz zu den meisten Initiativen der kulturellen Bildung und der Medienpädagogik sucht die Kineskop eine komplexe Bildungstradition nachzuvollziehen, um somit die eigenen Angebote auch inhaltlich präzise zu begründen. </p>
<p>Die Geschichte alternativer, emanzipativer Medienprojekte und Bildungsinitiativen ist so alt wie die der Massenmedien. Doch etwas ist seit einigen Jahren verändert: gesellschaftliche Antworten oder gar visionäre Bildungsideen bleiben ohne Inhalte. Waren im 20. Jahrhundert im deutschsprachigen Raum die Begriffe Bildung, Kultur und Kunst synonym für einen Gegenentwurf zum Leben im Zwang des Notwendigen, gilt diese Vorstellung im Kreis der Kulturschaffenden längst als passé. Gleich einem Jargon werden Begriffe wie kulturelle Teilhabe, Chancengleichheit, Partizipation, Kreativität und Persönlichkeitsentwicklung beschworen, jedoch bleiben diese gesellschaftlichen Forderungen ohne Konkretion und Begründung. Eine Diskussion um die Inhalte findet nicht statt, weil man in bürgerlichen Kreisen sie zu verstehen meint. Die Begriffe sind vertraut und können ohne Widerstand bejaht werden. Eine Diskussion hat zudem den bitteren Beigeschmack des Autoritären: Wer definiert hier für wen welche Inhalte? Was gilt als guter Geschmack und weshalb? Das Dilemma dabei ist: wird diese Diskussion nicht geführt, wird sie von den blinden Machtzusammenhängen des Marktes diktiert. Diese Machtzusammenhänge propagieren Kreativität und Partizipation, wo sie Ressourcen und Konsum meinen. Kunst und Kultur werden hier nur dann zur Kenntnis genommen, wenn sie neue Trends versprechen oder sich zumindest als ein Bestandteil der produktiven Dynamik verkaufen lassen. Kreativität und Partizipation waren einstmals ein Vorrecht, nun aber scheinen sie auf ein Gebot der Notwendigkeit reduziert zu werden. </p>
<p>Vor diesem Hintergrund ist die Auseinandersetzung mit dem humanistischen Bildungsideal aufschlussreich. Dass man sich konkret mit diesem Ideal beschäftigt, liegt einerseits in dem Selbstverständnis der Kineskop begründet (&#8220;die Medienpädaogogik wird dann relevant, wenn die Pädagogen sowohl Altgriechisch als auch html verstehen&#8221;) und andererseits im Interesse, die Versprechen der Bildung zu rekonstruieren und neu zu vermitteln. Unabhängige Bildungs- und Kulturarbeit ist Arbeit, die den Einzelnen immer wieder mit sich selbst konfrontiert. So verstanden ist diese Arbeit immer im Widerspruch zur Illusion der Spaßgesellschaft und der Kulturindustrie. </p>
<p>Vor dem Hintergrund des Projektes <a href="http://kineskop.de/index.php?page=humanismus---eine-bildungstradition">&#8220;Humanismus &#8211; eine Bildungstradition&#8221;</a> werden z.B. verschiedene Texte von Blaise Pascal und Michel de Montaigne gelesen, interpretiert und den Arbeitsweisen von Gruppen wie z.B. regionalen Hacker Communities gegenübergestellt. Das humanistische Credo ad fontes verstehen diese TechnikerInnen und KünstlerInnen auf ihre eigene Weise radikal und authentisch. Hier möchte die Kineskop für die eigene Arbeit Widersprüche und Zusammenhänge neu skizzieren, Gemeinsamkeiten und Interessen inhaltlich auch für sich selbst und die eigene Bildungsarbeit neu begründen.<div id="attachment_612" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://kineskop.files.wordpress.com/2011/11/109.jpg"><img src="http://kineskop.files.wordpress.com/2011/11/109.jpg?w=300&#038;h=242" alt="Medienarbeiter im Fachgespräch" title="Medienarbeiter im Fachgespräch" width="300" height="242" class="size-medium wp-image-612" /></a><p class="wp-caption-text">Lernen unter freiem Himmel - Medienarbeiter im Fachgespräch um 1909</p></div></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/kineskop.wordpress.com/610/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/kineskop.wordpress.com/610/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/kineskop.wordpress.com/610/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/kineskop.wordpress.com/610/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/kineskop.wordpress.com/610/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/kineskop.wordpress.com/610/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/kineskop.wordpress.com/610/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/kineskop.wordpress.com/610/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/kineskop.wordpress.com/610/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/kineskop.wordpress.com/610/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/kineskop.wordpress.com/610/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/kineskop.wordpress.com/610/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/kineskop.wordpress.com/610/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/kineskop.wordpress.com/610/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kineskop.wordpress.com&amp;blog=9531143&amp;post=610&amp;subd=kineskop&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Medienarbeiter im Fachgespräch</media:title>
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	</item>
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		<title>Ein Börsenthriller braucht andere Erzählformen als die des Thrillers</title>
		<link>http://kineskop.wordpress.com/2011/09/22/ein-borsenthriller-braucht-andere-erzahlformen-als-die-des-thrillers/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Sep 2011 15:42:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kineskop</dc:creator>
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		<description><![CDATA[von Norbert Ahlers Der Börsencrash 2008 braucht andere Erzählformen als die des Thrillers, wenn er von dem erzählen will, was die Finanzindustrie erschüttern ließ. In der gegenwärtigen Situation hat man den Eindruck, dass Blitzkriege sich heute im Hochfrequenzhandel vollziehen. Fast &#8230; <a href="http://kineskop.wordpress.com/2011/09/22/ein-borsenthriller-braucht-andere-erzahlformen-als-die-des-thrillers/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kineskop.wordpress.com&amp;blog=9531143&amp;post=599&amp;subd=kineskop&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>von Norbert Ahlers</p>
<p>Der Börsencrash 2008 braucht andere Erzählformen als die des Thrillers, wenn er von dem erzählen will, was die Finanzindustrie erschüttern ließ.<br />
In der gegenwärtigen Situation hat man den Eindruck, dass Blitzkriege sich heute im Hochfrequenzhandel vollziehen. Fast – wenn es nicht so blutig wäre – mutet es schon anachronistisch an, wie in den militärischen Konflikten des Westens zeitgleich die TV- und Online-Magazine mit Experten die möglichen Taktiken und Strategien der Hauptquartiere kommentierten. Ganz anders dagegen die Situation der Börsenmärkte. Scheinbar völlig überraschend und nur schwer nachvollziehbar steigen und fallen die Kurse. Die Turbulenzen erschüttern Volkswirtschaften und ganze Staaten, deren politischen Handlungsräume sich auflösen und sich auf symbolische Gesten und Erklärungen reduzieren. <div id="attachment_604" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://kineskop.files.wordpress.com/2011/09/boerse.jpg"><img src="http://kineskop.files.wordpress.com/2011/09/boerse.jpg?w=300&#038;h=238" alt="Bühne für zeitgenössische Dramen " title="Börse" width="300" height="238" class="size-medium wp-image-604" /></a><p class="wp-caption-text">Bühne für zeitgenössische Dramen  </p></div>Die Metapher des Krieges ist aber zu simpel, denn der virtuelle Handel der Finanzindustrie scheint so flüchtig zu sein wie die Versprechen der Religion. Er ist tendenziell immateriell und basiert nur auf dem Vertrauen der potentiellen Kaufkraft. Es ist die Herausforderung unserer Gegenwart, dafür adäquate Erzählformen zu finden. Es ist fraglich, ob das opulente Kammerspiel von <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Y2DqFRsPrns">„Margin Call“</a> eine dieser Formen repräsentieren wird. Aber andererseits wäre eine Verfilmung von &#8220;<a href="http://www.suhrkamp.de/buecher/strukturierte_verantwortungslosigkeit-_12607.html">Strukturierte Verantwortungslosigkeit</a>&#8221; wohl eine Alternative, der jede dramaturgische Spannung fehlen würde. </p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/kineskop.wordpress.com/599/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/kineskop.wordpress.com/599/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/kineskop.wordpress.com/599/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/kineskop.wordpress.com/599/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/kineskop.wordpress.com/599/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/kineskop.wordpress.com/599/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/kineskop.wordpress.com/599/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/kineskop.wordpress.com/599/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/kineskop.wordpress.com/599/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/kineskop.wordpress.com/599/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/kineskop.wordpress.com/599/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/kineskop.wordpress.com/599/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/kineskop.wordpress.com/599/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/kineskop.wordpress.com/599/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kineskop.wordpress.com&amp;blog=9531143&amp;post=599&amp;subd=kineskop&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>In der Notlage der Bildung kennen Lehrende keinen Griff nach Bracht</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Aug 2011 18:54:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kineskop</dc:creator>
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		<description><![CDATA[von Norbert Ahlers „Wenn deine Söhne, Kallias, (…) Füllen oder Kälber wären, wüßten wir wohl einen Aufseher für sie zu finden oder zu dingen, der sie gut und tüchtig machen würde in der ihnen angemessenen Tugend: es würde nämlich ein &#8230; <a href="http://kineskop.wordpress.com/2011/08/27/in-der-notlage-der-bildung-kennen-lehrende-keinen-griff-nach-bracht/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kineskop.wordpress.com&amp;blog=9531143&amp;post=571&amp;subd=kineskop&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>von Norbert Ahlers</p>
<p>„Wenn deine Söhne, Kallias, (…) Füllen oder Kälber wären, wüßten wir wohl einen Aufseher für sie zu finden oder zu dingen, der sie gut und tüchtig machen würde in der ihnen angemessenen Tugend: es würde nämlich ein Bereiter* sein oder ein Landmann; nun sie aber Menschen sind, was für einen Aufseher bist du gesonnen ihnen zu geben?“ (Platon &#8211; Apologie des Sokrates, Übersetzung: Schleiermacher)</p>
<p>Bildungsarbeit und Pädagogik sind in öffentlichen Kultureinrichtungen ein zentrales Argument  im Selbstverständnis der Institutionen. Sie fundieren die Legitimationsbasis der Kulturarbeit .</p>
<p>Kulturarbeit will aber darüber hinaus mehr sein als bloße Pädagogik. Sie will Identität stiften, will Foren der Begegnung und Freiräume der Kunst schaffen, will als „Leuchtturm“ über die regionalen Grenzen weisen, soll als weicher Standortfaktor im Ranking urbaner Attraktivität wirtschaftliche Potentiale binden und in ihrer Vielfalt kommunale Toleranz und Stärken repräsentieren. </p>
<p>Diese Ansprüche aber definieren zunehmend auch die Aufgaben und das Selbstverständnis der Pädagogik. Sie erscheint  weniger als Bildung, sondern vielmehr als mentales Fitnessprogramm für den Zwang zur permanenten Kreativität.</p>
<p>Dieses funktionsorientierte Verständnis von Kulturarbeit verspricht viel und klingt doch nach einer Ideologie, der die Versprechen von Bildung völlig fremd erscheinen. Die Phrasen der<br />
Kulturschaffenden wie auch der -beauftragten zeigen kaum eine Idee davon, wie schwierig es sich mit der Bildung und der Kultur verhält. Was artikuliert wird ist stets  Ausdruck des pädagogischen Aktionismus, der Bildung und Kultur beschwört, aber nicht einlöst. Über die Begriffe der Bildung, Kultur und Kunst selbst aber wird nicht diskutiert. </p>
<p>Die Idee der Bildung „ist in sich antinomistischen Wesens. Sie hat als ihre Bedingung Autonomie und Freiheit, verweist jedoch zugleich, bis heute, auf Strukturen einer je Einzelnen gegenüber vorgegebenen, in gewissem Sinn heteronomen und darum hinfälligen Ordnung, an der allein er sich zu bilden vermag. Daher gibt es in dem Augenblick, in dem es Bildung gibt, sie eigentlich schon nicht mehr. In ihrem Ursprung ist ihr Zerfall teleologisch bereits gesetzt.“ (Theorie der Halbbildung, Th.W.Adorno, S. 28 f)**</p>
<p>Th.W. Adornos Text veranschaulicht auch heute noch das Dilemma, in dem die Bildung eingeklemmt ist, aber gleichzeitig verweist er auch auf den Geist, der Freiheit verheißt.</p>
<p>Diese Bestandsaufnahme ist der Maßstab, an der sich eine Diskussion über die Bildung und Pädagogik orientieren muss. Ideen und Bildungskonzepte müssen dieses Spannungsverhältnis mitdenken, wenn sie die Versprechen der Bildung nicht verloren geben möchten.<br />
<div id="attachment_578" class="wp-caption alignright" style="width: 227px"><a href="http://kineskop.files.wordpress.com/2011/08/hebammengriff-als-bildungshilfe.jpg"><img src="http://kineskop.files.wordpress.com/2011/08/hebammengriff-als-bildungshilfe.jpg?w=500" alt="" title="hebammengriff als Bildungshilfe"   class="size-full wp-image-578" /></a><p class="wp-caption-text">Bildungsarbeit - Eigenschaften heben wie mit dem Griff einer Hebamme. Das geht nicht ohne Gefühl und Erfahrung.</p></div></p>
<p>Ob ein Kindergarten mehr einer Baumschule oder aber einem Garten ähnelt, wie ihn sich Claude Monet als Motiv schuf, ist eine Frage, wie man <a href="http://www.dctp.tv/bildung/sprenger-rettungsboot-namens-bildung">Erziehung und Bildung </a>versteht: ob an Lehrplänen orientiert oder eher an der Kunst der Hebamme geschult.</p>
<p>Das Team der Kineskop wird das Gespräch über diesen Gegensatz und über das Verständnis von aktueller Bildungsarbeit in den kommenden Monaten weiterhin führen.</p>
<p>__________<br />
*  im Sinne von Zureiten wilder Pferden<br />
** Theorie der Halbbildung, Th.W.Adorno, Frankfurt a.M. 2006</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/kineskop.wordpress.com/571/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/kineskop.wordpress.com/571/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/kineskop.wordpress.com/571/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/kineskop.wordpress.com/571/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/kineskop.wordpress.com/571/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/kineskop.wordpress.com/571/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/kineskop.wordpress.com/571/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/kineskop.wordpress.com/571/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/kineskop.wordpress.com/571/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/kineskop.wordpress.com/571/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/kineskop.wordpress.com/571/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/kineskop.wordpress.com/571/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/kineskop.wordpress.com/571/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/kineskop.wordpress.com/571/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kineskop.wordpress.com&amp;blog=9531143&amp;post=571&amp;subd=kineskop&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Im Schatten des Don Quijote</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Aug 2011 18:57:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kineskop</dc:creator>
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		<description><![CDATA[von Norbert Ahlers Kulturschaffende beklagen den Autoritätsverlust des Textes, ob im Theater, im Buchhandel oder in Museen. Diese Klage der Gelehrten ist alt. Selten schienen den Belesenen ihre Zeitgenossen kultiviert genug, allzu oft waren sie ihnen schlicht zu devot, zu &#8230; <a href="http://kineskop.wordpress.com/2011/08/13/im-schatten-des-don-quijote/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kineskop.wordpress.com&amp;blog=9531143&amp;post=544&amp;subd=kineskop&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>von Norbert Ahlers</p>
<p>Kulturschaffende beklagen den Autoritätsverlust des Textes, ob im Theater, im Buchhandel oder in Museen. Diese Klage der Gelehrten ist alt. Selten schienen den Belesenen ihre Zeitgenossen kultiviert genug, allzu oft waren sie ihnen schlicht zu devot, zu tumb und fantasielos. Nicht selten fühlt sich der Gelehrte um die Frucht seiner Anstrengungen gebracht, wenn er sich den  akademischen Titel erarbeitet hat und mit seinem Urteil nur eine bescheidene Resonanz in seiner Binnenwelt findet. Entsprechend ätzt er gegen diejenigen, die ihn ignorieren. Doch etwas scheint neu an dieser Klage zu sein. Tatsächlich erscheint über jedem Autor heute der Schatten des Don Quijote. <div id="attachment_559" class="wp-caption alignright" style="width: 215px"><a href="http://kineskop.files.wordpress.com/2011/08/don-quijote-stummfilm-1915.jpg"><img src="http://kineskop.files.wordpress.com/2011/08/don-quijote-stummfilm-1915.jpg?w=500" alt="" title="Don Quijote Stummfilm 1915"   class="size-full wp-image-559" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;Don Quijote&quot; - im Stummfilm von 1915</p></div>Nur er selbst glaubt noch an die Macht der Texte während seine Zeitgenossen Texte nur als Präsentation wahrnehmen. Texte waren stets auch Repräsentanzen, wollten aber in der Regel nicht darauf reduziert werden.</p>
<p>Es scheint aber, dass gerade der Verlust der Textautorität sich proportional zu dem kollektiven Bedürfnis nach Präsentation verhält. In jedem Lebensbereich wird man zur Präsentation aufgefordert. Keine Arbeit, die nicht auch kommuniziert werden sollte und so erlernen konsequenterweise Schüler nicht nur den Stoff, sondern auch die verschiedensten Präsentationsformen, um Inhalte zu vermitteln. Ob jemand Design entwirft, fotografiert, musiziert, schreibt, filmt, dichtet oder malt, bei jeder kreativen Tätigkeit wird man mit der Forderung nach Publikation und Präsention konfrontiert. Es wird suggeriert, dass nicht das Verstehen, das Angebot zur Lektüre oder zur Betrachtung wichtig ist, sondern vor allem die ephemere Performance relevant ist. Wie ein Credo lautet es auch: was kreativ ist, verspricht eigenständige Ausdrucksform zu sein und gar Kunst zu werden. Originalität muss auf ein Bühne. Eine Idee muss kommuniziert werden, auch wenn sie noch nicht durchdacht ist. Das Potential der Idee zählt. </p>
<p>Aber vor diesem aktuellen Hintergrund kann sich Zeit nur derjenige leisten, der nicht um Aufmerksamkeit buhlen muss. Diese Freiheit ist aber im Global Village so wirklichkeitsfern wie die Fantasien des Don Quijote. So ist es denn auch konsequent, wenn Eltern ihre Kinder auf die Bühnen treiben und jedweden Wettbewerb suchen, bei dem sich die jungen Talente profilieren können. </p>
<p>Die Bühne ist die Relevanzbestätigung schlechthin. Auch die Kinder wissen das. Sie spüren, was in der Gesellschaft zählt, weshalb es ihnen denn auch die Bühnenerfahrung so wichtig wie unterhaltsam ist wie eine Geburtstagsfeier. Doch was einmal schlicht eine Feier war, in der man der Mittelpunkt sein durfte, wird heute durch die Bewertung von Publikum und Juroren qualifiziert. Sie erst gibt Orientierung in einer Gesellschaft, die scheinbar selbst alle ständischen Ordnungen hinter sich gelassen zu haben vorgibt. In der Sehnsucht nach Anerkennung durch Aufmerksamkeit scheint die direkte, unmittelbare Resonanz plausibler zu sein als das überlegte Urteil.</p>
<p>Jeder, der sich aber daran erinnert, dass Lernen auch Üben heißt und Übung Zeit braucht, so dass sie zu Erfahrung und Können wird, weiß, dass dieses Credo eine Lüge ist. Doch solch ein Satz wäre der des Don Quijote. </p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/kineskop.wordpress.com/544/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/kineskop.wordpress.com/544/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/kineskop.wordpress.com/544/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/kineskop.wordpress.com/544/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/kineskop.wordpress.com/544/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/kineskop.wordpress.com/544/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/kineskop.wordpress.com/544/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/kineskop.wordpress.com/544/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/kineskop.wordpress.com/544/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/kineskop.wordpress.com/544/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/kineskop.wordpress.com/544/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/kineskop.wordpress.com/544/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/kineskop.wordpress.com/544/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/kineskop.wordpress.com/544/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kineskop.wordpress.com&amp;blog=9531143&amp;post=544&amp;subd=kineskop&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Beton heißt Stärke</title>
		<link>http://kineskop.wordpress.com/2011/07/17/beton-heist-starke/</link>
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		<pubDate>Sun, 17 Jul 2011 08:10:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kineskop</dc:creator>
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		<description><![CDATA[von Norbert Ahlers „Was fällt Dir zu dem Stichwort Beton ein?“ „Stärke“. Das war die Antwort einer jungen Frau aus dem Emmertsgrund. Dieser Baustoff, der in der Kernstadt Heidelbergs eher mit Skepsis wahrgenommen wird, ist das markante Kennzeichen des Heidelberger &#8230; <a href="http://kineskop.wordpress.com/2011/07/17/beton-heist-starke/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kineskop.wordpress.com&amp;blog=9531143&amp;post=526&amp;subd=kineskop&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>von Norbert Ahlers</p>
<p>„Was fällt Dir zu dem Stichwort Beton ein?“ „Stärke“. Das war die Antwort einer jungen Frau aus dem Emmertsgrund. </p>
<p>Dieser Baustoff, der in der Kernstadt Heidelbergs eher mit Skepsis wahrgenommen wird, ist das markante Kennzeichen des Heidelberger Stadtteils Emmertsgrund. Während anderenorts der Emmertsgrund als Trabantenstadt gesehen wird, erleben sich die Menschen dort vor Ort in einer ungewöhnlichen Gemeinschaft und Identität.</p>
<p>Beton ist vielfältig, so vielfältig wie dieser Stadtteil. Das Projekt &#8220;Beton heißt Stärke&#8221;, eine Zusammenarbeit zwischen der <a href="http://www.wps.hd.schule-bw.de/Publikation3-Dateien/page0001.htm">Waldparkschule Boxberg</a> und der Kineskop-Filmschule will diese Vielfalt aufgreifen: einerseits mit den drei unten skizzierten Arbeitsbereichen und andererseits mit den Inhalten. </p>
<p>Ein Kurzfilm, Fotoworkshops und die Initiative für ein Stadtteilkino sind die Schwerpunkte dieses Projektes, das im September dieses Jahres beginnen wird. </p>
<p>Die Architektur, die vor allem durch Beton charakterisiert wird, bringt nicht nur die eigene Stärke, sondern auch die der gesellschaftlichen Wirklichkeit zum Ausdruck. Sie wird in den Bauten wie in einem Bild beschrieben, oft dichter als es 1000 Worte sagen können. Architektur ist immer ein in Material formulierter Gedanke. Wie und wo der menschliche Körper, die menschliche Bewegung und der Blick in diesem „Gedankengebäude“ sich behaupten können, soll in dem Fotoprojekt „Präsenz und Bewegung“ weiter entwickelt werden.<br />
<a href="http://kineskop.files.wordpress.com/2011/07/beton.jpg"><img src="http://kineskop.files.wordpress.com/2011/07/beton.jpg?w=300&#038;h=300" alt="Bildaufnahme von onkel_wart gemäß CC (BY-NC-SA)" title="Bild von onkel_wart gemäß CC (BY-NC-SA)" width="300" height="300" class="alignright size-medium wp-image-527" /></a></p>
<p>Das Stadtteilkino veranschaulicht, dass der Emmertsgrund Raum bietet für Begegnungen ganz eigener Art. Unabhängig von der Geschlossenheit des Baukomplexes zeigt der Stadtteil in seiner Dichte eine Vitalität und Vielschichtigkeit, wie sie in Heidelberg kaum andernorts anzutreffen ist. Die Geschichten gerade auch der Generation, die zuwanderte, sollen einen Ort haben, wo sie erzählt und gehört werden. </p>
<p>Im diesem Kino sollen die Medienarbeiten der Jugendlichen wie auch die Filme der Elterngeneration gezeigt werden, so dass zu hoffen ist, dass die Heidelberger auf diesem Wege mehr über die Filmgeschichten anderer Länder erfahren als man im internationalen Filmkanon oder auf Festivals entdecken kann.</p>
<p>Weitere Informationen unter info@kineskop.de. </p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/kineskop.wordpress.com/526/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/kineskop.wordpress.com/526/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/kineskop.wordpress.com/526/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/kineskop.wordpress.com/526/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/kineskop.wordpress.com/526/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/kineskop.wordpress.com/526/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/kineskop.wordpress.com/526/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/kineskop.wordpress.com/526/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/kineskop.wordpress.com/526/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/kineskop.wordpress.com/526/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/kineskop.wordpress.com/526/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/kineskop.wordpress.com/526/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/kineskop.wordpress.com/526/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/kineskop.wordpress.com/526/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kineskop.wordpress.com&amp;blog=9531143&amp;post=526&amp;subd=kineskop&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Das &#8220;kleine Institut&#8221; &#8211; Filmgeschichte(n) in Heidelberg</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Jul 2011 19:56:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kineskop</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film & Notizen zur Ästhetik]]></category>
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		<description><![CDATA[von Norbert Ahlers Der Bereich der Medien- oder Filmwissenschaften ist in Heidelberg praktisch nicht existent. Zwar gibt es an der Pädagogischen Hochschule einen Studiengang der Medienpädagogik, der in einem seiner Module auch die Medienwissenschaft skizziert, aber dann ist das Angebot &#8230; <a href="http://kineskop.wordpress.com/2011/07/06/das-kleine-institut-filmgeschichten-in-heidelberg/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kineskop.wordpress.com&amp;blog=9531143&amp;post=290&amp;subd=kineskop&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>von Norbert Ahlers</p>
<p>Der Bereich der Medien- oder Filmwissenschaften ist in Heidelberg praktisch nicht existent. Zwar gibt es an der Pädagogischen Hochschule einen Studiengang der  <a href="http://www.ph-heidelberg.de/org/medpaed/start.htm">Medienpädagogik</a>, der in einem seiner Module auch die Medienwissenschaft skizziert, aber dann ist das Angebot auch weitgehend erschöpft. Am Historischen Seminar der Universität Heidelberg setzt sich der Arbeitsbereich <a href="http://www.uni-heidelberg.de/fakultaeten/philosophie/zegk/histsem/forschung/profil.html">public history</a> mit dem Verhältnis der Geschichtswissenschaften zu den Medien und der Öffentlichkeit auseinander und an anderen Fakultäten gibt es gelegentlich Seminare mit dem Schwerpunkt Filmästhetik und Erzählformen. </p>
<p>Dieses eklatante Defizit schafft eine Nische, die nun im kommenden Wintersemester 2011/2012 die Kineskop-Filmschule besetzen und in ihr eigene filmwissenschaftliche Akzente entwickeln will. Die Kineskop-Filmschule, deren Schwerpunkt bisher die medienpädagogische Praxis ist, will sich in den kommenden Jahren verstärkt auf die medienwissenschaftliche Arbeit konzentrieren, um so die Arbeit an den Schulen zu ergänzen.</p>
<p>Das Team der Kineskop hat nunmehr den Entschluss gefaßt, das Heidelberger Institut für Filmgeschichte(n) zu gründen. Die konkreten Arbeits- und Forschungsschwerpunkte werden Ende August publiziert, doch schon soviel kann mitgeteilt werden: es werden einerseits Themen fortgeschrieben, an denen das Medienforum Heidelberg und die Kineskop-Filmschule schon seit längerer Zeit arbeiteten. So werden die Ergebnisse der Arbeiten vom Medienforum Heidelberg weiterentwickelt, die 2009 anlässlich des &#8220;Geschichtsforum 09&#8243; zu &#8220;60 Jahre Deutschland&#8221; aus der Sicht der Amateurfilmer skizziert wurden. Parallel dazu wird mit dem Schmalfilmformat Super 8 experimentiert. Die Filme werden in einer eigenen Werkschau im Rahmen des Super-8-Kinos präsentiert.<br />
<div id="attachment_504" class="wp-caption alignright" style="width: 307px"><a href="http://kineskop.files.wordpress.com/2011/06/der-blick-einer-kamera.jpg"><img src="http://kineskop.files.wordpress.com/2011/06/der-blick-einer-kamera.jpg?w=297&#038;h=300" alt="" title="der Blick einer Kamera" width="297" height="300" class="size-medium wp-image-504" /></a><p class="wp-caption-text">den Blick der Kamera suchen, ohne sich von ihm verschlingen zu lassen</p></div></p>
<p>Zum anderen werden verschiedene Projekte aus dem Bereich der Medien- und Filmgeschichte sowie praxisorientierte Fortbildungsmaßnahmen in der Medienpraxis wie z.B. „Was ist eigentlich ein Essayfilm?“  für die angehenden FilmlehrerInnen angeboten. Das Focus wird nicht allein auf medienhistorische Fragestellungen begrenzt. So wird die Suche nach einer zeitgenössischen Ästhetik der Bildinszenierung in der Übungsreihe „Bild und Poesie“ ein Schwerpunkt dieses Instituts sein. </p>
<p>Ideal wäre es, wenn die Praxismodule der Kineskop-Filmschule in Kooperation mit den Fakultäten der Universität Heidelberg für die Studierenden auch zertifiziert und angerechnet werden könnten. Das konkrete Lehrangebot wird  Ende August auf der Homepage der Kineskop-Filmschule veröffentlicht.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/kineskop.wordpress.com/290/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/kineskop.wordpress.com/290/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/kineskop.wordpress.com/290/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/kineskop.wordpress.com/290/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/kineskop.wordpress.com/290/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/kineskop.wordpress.com/290/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/kineskop.wordpress.com/290/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/kineskop.wordpress.com/290/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/kineskop.wordpress.com/290/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/kineskop.wordpress.com/290/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/kineskop.wordpress.com/290/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/kineskop.wordpress.com/290/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/kineskop.wordpress.com/290/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/kineskop.wordpress.com/290/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kineskop.wordpress.com&amp;blog=9531143&amp;post=290&amp;subd=kineskop&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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